Burg Sterrenberg


Älteste erhaltene Burganlage im Welterbe Oberes Mittelrheintal

1034

 

 

 

1190 

 

 

1268

 

1286

 

 

 

1288 

 

 

 

Ende des 13. Jahrhunderts

 

Anfang des 14. Jahrhunderts

 

um 1313

 

 

1320

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende des 14. Jahrhunderts 

 

Im 15. und 16. Jahrhundert

 

1456

 

1568

 

 

1806

 

1866

 

Seit 1945

 

1968

 

 

1974 

 

 

Vor einigen Jahren

wird Burg Sterrenberg erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist eine der ältesten Höhenburgen am Rhein. Sie diente sowohl der Erhebung von Reichszoll und zur Kontrolle der Zollstelle Bornhoven als auch dem Schutz des rechtsrheinischen Reichsgutbezirks.

 

besaßen die "Reichsministerialen von Bolanden" (die Pfalzgrafen) die Burg und die unterhalb gelegene Ortschaft Bornhofen als Lehen des Reiches.

 

wird das Anwesen unter den Brüdern Werner und Philipp von Bolanden aufgeteilt.

 

ist der Anteil von Philipp von Bolanden auf dessen minderjährigen Nachfolger übergegangen und wird von einem Vormund verwaltet. Werner von Bolanden versucht nun, die Teilung rückgängig zu machen.

 

Der Vormund lehnt dies ab. Als sein Mündel früh verstirbt, erben dessen zwei Schwestern seinen Anteil. Eine der Schwestern heiratet Albrecht von Lewenstein. Er läßt zum Schutz des Besitzes seiner Frau von 1284 bis 1290 die oberhalb gelegene Trutzburg Liebenstein errichten.

 

übernehmen die Grafen von Katzenelenbogen Burg Sterrenberg als Reichspfandschaft.

 

wird eine zweite Ringmauer zum Schutz gegen Burg Liebenstein errichtet.

 

kommt es zum Konflikt mit dem Trierer Erzbischof Balduin, weil dieser auch Ansprüche erhebt. Der unterhalb der Burg liegende Ort Bornhoven wird dabei zerstört.

 

gewinnt der Erzbischof Balduin von Trier die Auseinandersetzung. Die Herren von Sterrenberg übergeben im Jahre 1320 ihre Burg samt dem Rheinzoll an Kurtrier. Sterrenberg wird nun zum Mittelpunkt des rechtsrheinischen Kurtrierer Besitzes.

Burg Sterrenberg ist nun für etwa 50 Jahre Mittelpunkt des rechtsrheinischen Gebietes des Erzbistums Trier (Filsen, Kamp, bornhofen, Wellmich, Lykershausen, Prath und Dahlheim). 
Während dieser Zeit kommt es zum Familienstreit zwischen den Familienzweigen auf den Burgen Sterrenberg und Liebenstein, der lange andauerte und aus dem die Sage von den feindlichen Brüdern entstand. Danach verliert die Burg ihre Bedeutung an die Burg Maus (auch Thurnburg genannt).

 

wird die Streitmauer zwischen Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein errichtet.

 

verfiel Burg Sterrenberg nachdem der Familienzweig ausgestorben war.

 

wird Burg Sterrenberg schon als 'baufällig' und

 

als "alt", "verfallen" und "unbewohntes Haus" bezeichnet. In der Folgezeit wird sie als Steinbruch verwendet.

 

geht der Besitz von Kurtrier an Nassau über.

 

gehört der Besitz zu Preußen.

 

gehört sie dem Land Rheinland Pfalz.

 

wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen wobei zwei an die Ringmauer angrenzende Wohnbauten wurden wieder aufgebaut und erweitert.

 

wurde der Bergfried restauriert und mit einem 3m hohen Aufbau versehen. Er erreicht seitdem wieder seine ursprüngliche Höhe.

 

erhielt die Burg wieder ihre ursprünglichen Farben (rote Steine mit weißen Fugen) zurück.



Ein Unternehmen der "Landgastof Zum Weissen Schwanen GmbH" mit Stammhaus in Braubach – www.zum-weissen-schwanen.de